Indians kommen mit einem
Sieg im Gepäck aus Kufstein zurück
Nach den herben Niederlagen in den
Halbfinalspielen letztes Jahr in Kufstein gegen die Vikings, wollten die
Dornbirn Indians sich hierfür bei ihrem Gastspiel am vergangenen Sonntag
natürlich revanchieren. Bis dies gelungen war, musste man sich jedoch
bis zur zweiten Partie des Tages gedulden.
In Spiel 1 begann Dominic Nährer für
die Indians am Wurfhügel und die Indians Schlagleute sahen sich mit
Kufsteins bestem Werfer, Werner Harrasser, konfrontiert. Harrasser
konnte zu Beginn des Spieles die Dornbirner Angriffsbemühungen recht gut
unterbinden. Auf Seiten der Vikings sah dies anders aus und sie fanden
schon im ersten Inning den Weg aufs Scoreboard. Wiederum erlaubte die
Indians Defense den Gegnern unnötige Runs. Mit 2 Outs wurden zum
wiederholten Male Fehler gemacht und der ein oder andere Hit sorgte für
eine frühe 4:0 Führung der Heimmannschaft.
Im Laufe des Spiels gelang es den Indians dann diese Führung bis auf
einen Run zu verkürzen (3:4) - mit einem Läufer auf Base verabschiedete
Reinhard Rauser einen Linedrive-Homerun über den Leftfield-Zaun, was
Harrasser kurzfristig etwas aus der Ruhe brachte und er einen weiteren
Run abgeben musste. Das Spiel war lange Zeit offen, allerdings lagen die
Vikings immer mit einem oder zwei Runs vorne. Die Entscheidung fiel dann
durch 2 weitere Runs der Festungsstädter im achten Inning.
Endstand: Kufstein Vikings -
Dornbirn Indians 8:4, W- Harrasser L- Nährer
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8 |
Eine weitere Niederlage an diesem Tag
hätte die Indians hinsichtlich des Erreichens eines Play-Off Platzes
wohl schon zu einem frühen Zeitpunkt der Saison etwas mehr unter Druck
gesetzt.
Allerdings fing sich die Indians Verteidigung und erbrachte hinter einem
am Mound stark auftrumpfendem Jason Wall eine solide Defensivleistung.
Dabei musste bereits im ersten Inning des Spieles ein kleiner Rückschlag
verkraftet werden - Reinhard Rauser, im ersten Spiel noch durch einen
Homerun aufgefallen, stand wiederum im Mittelpunkt. Dieses Mal
allerdings durch eine kleine Zeicheneinlage an der Homeplate, da er mit
der Strike-Entscheidung des Schiedsrichters anscheinend nicht ganz
einverstanden war. Als Konsequenz durfte er sich den Rest des Spieles
von der Tribüne ansehen.
Jason Wall hatte die Schlagleute der Vikings über die gesamte Länge der
Partie sehr gut im Griff, was ihm schlussendlich ein complete game
shutout einbrachte. Den Indians reichten zwei Innings an intensiven
Offensivbemühungen um die Entscheidung herbeizuführen. Schlüsselposition
auf Seiten der Vikings schien das Rightfield gewesen zu sein. Nicht
weniger als 4 Spieler versuchten, mit zum Teil mehr oder weniger Erfolg,
ihr Glück gegen die im Wind tanzenden Flyballs.
Endstand: Kufstein Vikings -
Dornbirn Indians 0:6, W- Wall L- Schermer
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Fotos zum Spiel gibt es
hier
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