Indians ließen dieses Wochenende Besen im Kasten
Nachdem der Doubleheader gegen die Kufstein Vikings wetterbedingt von Samstag auf Montag verschoben werden musste, konnten die Spiele dann bei deutlich besseren Bedingungen ausgetragen werden. Nachteilig für die Indians, dass hierdurch allerdings einige Spieler arbeitsbedingt nicht zur Verfügung standen. So wurde die Aufstellung umgestaltet, wobei Nachwuchsspieler Serverin Selmaier in zwei Spielen am zweiten Base zum Einsatz kam und Holger Neyer zum ersten Mal seit 2004 wieder zwei komplette Spiele im Rightfield absolvierte.
Spiel 1:
Die Vikings erwischten den besseren Start in die Partie und scorten im 1. und 3 Inning um den Spielstand auf 0:3 aus Sicht der Indianer zu erhöhen. Diese brachten ihrerseits im 3. Inning ebenfalls den ersten Punkt auf das Scoreboard, mussten allerdings im 4. Inning den aufgeholten Punkt gleich wieder abgeben. Das 1:4 nach dem vierten Spielabschnitt bedeutete dann gleichzeitig das Ende der Offensiverfolge der Festungsstädter. Bis zum Ende des Spieles war es ihnen nicht möglich einen weitern Run zu scoren. Die Indians hatten dieses Spiel aber noch lange nicht aufgegeben und erkämpften sich im 6. und 7. Inning jeweils einen Punkt um auf 3:4 zu verkürzen. Im achten Spielabschnitt hatten die Indianer Läufer auf der zweiten und dritten Base bei 2 Aus und Stefan Intemann am Schlag. Mit zwei Strikes belastet ließ Intemann einen Curveball des mittlerweile eingewechselten Vikings Pitcher Hartl passieren. Der Schiedsrichter wertete den Wurf, der nicht nur den Zuschauern sehr tief erschien, wahrscheinlich auch zur Überraschung Hartls, als Strike und schickte Intemann per Strike-Out zur Bank zurück und vorbei war es mit der guten Möglichkeit der Indians das Spiel auszugleichen oder sogar in Führung zu gehen. Auch die letzte Chance das Spiel noch zu drehen wurde im 9. Inning vergeben und so wurde Spiel 1 knapp mit 3:4 verloren. Den Vikings gelang es immer wieder sich aus brenzligen Situationen zu befreien und so wurde vier Mal ein Angriffszug der Dornbirner per Double-Play wieder im Keim erstickt.
Endstand: Indians 3 - Vikings 4 ; W - Bernhard Eidherr, L - Reinhard Rauser
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Spiel 2:
In Spiel 2 stand Dornbirns Australien Legionär Luke Krahe für die Indians am Mound und die Indians Batter hatten es mit Mike Chwalla zu tun. Von der knappen Niederlage angespornt begannen die Dornbirner die Partie hoch motiviert und es stand außer Frage, trotz der Absenz einiger Spieler, die Vikings mit zwei Siegen aus Dornbirn zu lassen. So musste Chwalla im 1. Inning auch gleich zwei Punkte abgeben. Die Vikings konterten dann im dritten Spielabschnitt mit einem Punkt, bevor die Offensivmaschine der Indianer postwendend gewaltig ins Rollen kam. Chwalla musste fünf Punkte abgeben und wurde daraufhin von
Hida am Mound abgelöst. Nachdem auch die Vikings im vierten Inning wieder punkteten, legten die Indians wiederum nach und scorten ebenfalls zwei Punkte um den alten Abstand herzustellen und mit einer 9:3 Führung ins fünfte Inning zu gehen. Die Vikings brachten zwei Läufer bei keinem Aus auf Base und Bunk kam zum Schlag. Er schickte den Ball weit ins Right-Centerfield und die Runner rechneten nicht damit, dass der Ball gefangen werden könnte, sprinteten sie doch bereits zur nächsten Base weiter. Allerdings gelang Joachim Frick im Centerfield der over-the-shoulder catch. Sein Wurf zur ersten Base ermöglichte Stefan Intemann das zweite Aus per force play. Dieser schickte den Ball weiter zur zweiten Base wo Richard Bermudez das Triple Play komplettierte. Die Dornbirner konnten in Folge zwei weitere Punkt verzeichnen, mussten aber Frick auswechseln, nachdem er bei einem knappen Spielzug am zweiten Base unglücklich umgeknickt war. Glücklicherweise war Simon Plagg inzwischen mit der Arbeit fertig und kaum, dass er am Platz und umgezogen war, stand er auch schon am Spielfeld. Der Rest des Spiels verlief dann eher unspektakulär und so kam Nachwuchspitcher Martin Böhler auch noch zu einem Einsatz in der ABL. Er warf das neunte Inning für die Indians.
Endstand: Indians 12 - Vikings 5 ; W - Luke Krahe, L - Mike Chwalla
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| Indians |
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